Möglichkeiten zur Studienfinanzierung

Kommen Sie in unser Beratungszentrum und lassen Sie sich persönlich beraten oder rufen Sie uns an.

Einen Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten geben wir Ihnen hier:

Sollten Sie BAföG erhalten, haben Sie zusätzlich zum Kindergeld Anspruch auf einen „Kinderbetreuungszuschlag“ (monatlich 113 € für das 1. Kind, 85 € für jedes weitere Kind). Achtung: Der Zuschlag wird mit anderen Sozialleistungen verrechnet!

Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu Ihren Mietkosten. Es wird zusätzlich zu einem geringen Einkommen bezahlt.

Für Studierende mit Kind lohnt sich ein Antrag, wenn Sie

  • kein ALG II oder Sozialgeld beziehen
  • nicht BAföG-berechtigt sind
  • keinen Unterhaltsanspruch gegenüber Ihren Eltern haben

Zuständig sind die jeweiligen Wohnungsämter Ihrer Stadt oder Gemeinde.

Alle hier benannten Leistungen hängen vom Einkommen und evtl. vorhandenem Vermögen ab. Eine finanzielle Notlage muss nachgewiesen werden. Zur Antragsstellung müssen die Kontoauszüge der letzten 3 Monate vorgelegt werden.

Studierende, die sich zur Betreuung eines Kleinkindes beurlauben lassen, könnenArbeitslosengeld II (ALG II) (Regelsatz zur Sicherung des Lebensunterhaltes und Mietanteil) beantragen.

Nicht beurlaubte Studierende können ALG II für ihr Kind/ihre Kinder beantragen

Im Härtefall kann ein/e Studierende/r für das Prüfungssemester ALG II als Darlehen bekommen. Die Kriterien dafür sind streng, die Entscheidung darüber liegt im Ermessen der einzelnen Sachbearbeiter.

Mehrbedarf, d.h. monatliche Leistungen als Zuschuss, kann bei den Jobcentern auch dann beantragt werden, wenn kein ALG II bezogen wird. Antragsberechtigt sind:

  • Studentinnen ab der 13. Schwangerschaftswoche bis zur Entbindung (Betrag derzeit 59 € / monatlich) – der Mutterpass muss zur Antragsstellung mitgebracht werden.
  • Alleinerziehende (Betrag pro Kind, nach Alter gestaffelt).
  • chronisch Kranke zur Finanzierung einer aus medizinischen Gründen nötigen besonderen Ernährung.

Einmalige Beihilfen können – unter Vorlage des Mutterpasses - bei den Jobcentern beantragt werden für

  • Erstausstattung für Umstandskleidung (derzeit 190 €)
  • Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt für Babykleidung, Kinderwagen etc. (derzeit 550 €) – Auszahlung frühestens 1 Monat vor der Geburt.

Auch diese Beihilfen werden unabhängig davon gezahlt, ob Sie ALG II bekommen oder nicht.

In akuten Notlagen, z.B. bei drohender Obdachlosigkeit oder finanziellen Engpässen beraten und helfen in Frankfurt die Sozialrathäuser

In anderen Städten und Gemeinden sind vor der Geburt des Kindes das Sozialamt, nach der Geburt des Kindes auch das Jugendamt zuständig.

Bei Unterhaltsfragen (auch Unterhaltsvorschuss) sind die Jugendämter vor Ort bzw. in Frankfurt die Sozialrathäuser zuständig.

Einen Überblick über die gesetzlich geregelten finanziellen Hilfen für Eltern wie Mutterschaftsgeld, Elterngeld, Kindergeld, Unterhalt und anderes gibt eine Seite der Goethe-Universität und der Frankfurt University of Applied Sciences.