Wichtige Mitarbeiterinformationen

(Stand Montag 22.6.2020)

Quarantänepflicht bei Reiserückkehr

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

die Urlaubszeit steht vor der Tür. Wir gehen davon aus, dass Sie bei anstehenden Reisen verantwortungsvoll handeln und sich im Sinne Ihrer Gesundheit vermeidbaren Risiken nicht aussetzen werden.

Den Mitarbeitern, die trotz der bestehenden Risiken eine Reise in ein Land/Gebiet in Erwägung ziehen, für das nach dem aktuellen Recht des jeweiligen Bundeslandes eine anschließende Quarantäne vorgesehen ist, möchten wir einige Hinweise geben:

Wenn Sie Urlaub in einem Land machen, für das nach dem aktuellen Recht Ihres Bundeslandes eine anschließende Quarantäne vorgesehen ist („quarantänepflichtiges Land“), kann es in Deutschland bei Ihrer Urlaubsrückkehr zu einer bis zu 14-tägigen häuslichen Absonderung (Quarantäne) kommen. Infolge eines so selbst herbeigeführten Arbeitsausfalls, haben Sie gegenüber Ihrem Arbeitgeber für die Dauer der Quarantäne keinen Arbeitsentgeltanspruch.

Wir empfehlen Ihnen deshalb, Ihren Urlaub während der fortbestehenden COVID-19-Pandemie, nicht in einem quarantänepflichtigen Land zu machen. Informieren Sie sich rechtzeitig darüber, ob das von Ihnen beabsichtigte Urlaubsland ein solches Land ist und richten Sie Ihre weitere Urlaubsplanung danach aus. Bedenken Sie bitte nicht zuletzt die möglichen gesundheitlichen Risiken für sich und Sie begleitende Personen bei einer Reise in ein solches Land.

Sollten Sie trotzdem Urlaub in einem quarantänepflichtigen Land machen, so sind Sie rechtlich dazu verpflichtet, uns dies spätestens nach Ihrer Urlaubsrückkehr mitzuteilen. Höchst vorsorglich möchten wir darauf hinweisen, dass wir uns im Fall eines durch o. g. Quarantäne selbst von Ihnen verschuldeten Arbeitsausfalls, die Rückforderung der nach § 56 Infektionsschutzgesetz durch den Arbeitgeber an Sie auszuzahlenden Entschädigung für den erlittenen Verdienstausfall vorbehalten, sofern das Gesundheitsamt diese entstehenden Kosten nicht übernimmt.

Auch wenn die Urlaubssaison in diesem Jahr anders ausfällt als vielleicht geplant, möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass das Urlaubsjahr das Kalenderjahr ist. Eine Verschiebung von bereits genehmigtem Urlaub ist daher nur aufgrund dringender betrieblicher Erfordernisse möglich.

Ich wünsche Ihnen trotz all der Einschränkungen, mit denen wir alle derzeit umgehen müssen, erholsame Urlaubstage.

Herzliche Grüße
Ihr Konrad Zündorf


(Stand Donnerstag 18.6.2020)

Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,

aus den Medien haben Sie bestimmt schon vernommen, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Überbrückungshilfe - von 100 Millionen Euro - für Studierende, die pandemiebedingt in eine finanzielle Notsituation geraten sind - zur Verfügung stellt. Diese Gelder sollen durch die Studentenwerke – in einem bundesweit einheitlichen Verfahren - an bedürftige Studierende vergeben werden, durch das jeweilig zuständige Studentenwerk. Eine derartige bundesweite Unterstützung gab es bisher noch nie! Wir alle sind aus diesem Grund in den letzten Wochen mit dieser – sehr aufwändigen und zeitintensiven – Aufgabe beschäftigt und erneut gefordert, uns mit einer weiteren pandemiebedingten Pioniers-Arbeit auseinander zu setzen.

Prüfmechanismen für ein gerechtes Vergabeverfahren mussten definiert werden, die korrekte Umsetzung der durch das Ministerium vorgegebenen Richtlinie bedurften einer völlig neuen Prozessentwicklung und ein - eigens für diese Überbrückungshilfe – entwickeltes Computerprogramm wurde geschrieben und programmiert. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Verwaltungseinheiten, aber auch Kolleginnen aus den Verpflegungsbetrieben des Studentenwerks Frankfurt am Main wurden mittels Schulungen auf die neue Tätigkeit vorbereitet, so dass wir heute sicher sind, dass alle beteiligten Kolleginnen und Kollegen für den am vergangenen Dienstag angelaufenen Start gut gerüstet sind und die Studierenden sich einer zügigen Bearbeitung sicher sein dürfen.  

An dieser Stelle möchte ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die in den letzten drei Monaten am Campus Bockenheim und am Campus Westend täglich die Stellung gehalten haben, meinen persönlichen Dank aussprechen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Abteilungen BAföG, Beratungszentrum, Wohnen, den Kolleginnen und Kollegen aus der Personalstelle, den Kaufmännischen Diensten, der/m Kollegin/e in der Poststelle, dem Bereich PR & Marketing / IT, den Kollegen aus der Werkstatt und den Mitarbeiter/innen aus der Verwaltung der Verpflegungsbetriebe, Ihnen allen gebührt ein großes und besonderes Dankeschön!  Diese besonderen Zeiten erfordern eine stete, besondere Flexibilität die Sie – in den letzten drei Monaten – ganz besonders vorbildlich - an jedem Tag neu - unter Beweis stellten. Ihrer aller Unterstützung verdanken wir, dass unser Studentenwerk Frankfurt am Main auch in Zeiten von Corona für unsere Studierenden als professioneller und zuverlässiger Ansprechpartner wahrgenommen wird.

Augenscheinlich hat sich die Anwesenheitsquote der Studierenden an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst stark erhöht, so dass wir der Bitte des Präsidiums nachkommen und den Betrieb am Montag, den 22. Juni 2020 – mit einem verringerten Angebot – öffnen werden.

Die Frequentierung der Cafeteria Level hingegen entspricht aktuell noch nicht unserer Vorstellung! Ein leichter Anstieg der täglich verkauften Essen ist zwar zu verzeichnen, jedoch gewährleisten die Tagesumsätze bisher keine wirtschaftliche Geschäftssituation ab.

Für die kommenden Wochen, möglicherweise sogar Monate sind wir daher weiterhin gefordert, die Öffnung zusätzlicher Bertriebe verantwortungsvoll zu betrachten, eine ausreichende Präsenz der Studierenden und eine damit gewährleistete Wirtschaftlichkeit ist unabdingbar und muss auch künftig weiterhin im Fokus unserer Entscheidungen stehen.   

Ich wünschte sehr, ich könnte Ihnen, liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter noch hoffnungsvollere Nachrichten überbringen, daher richte ich auch heute die eindringliche Bitte an Sie alle, bleiben Sie gemeinsam mit uns optimistisch, denn gemeinsam – und dessen bin ich mir sicher - werden wir das Schiff wieder in einen sicheren Hafen steuern.

Ihnen allen wünsche ich weiterhin alles Gute und sage nochmals danke für Ihrer aller Unterstützung!

Ihr Konrad Zündorf


(Stand Donnerstag 28.5.2020)

Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,

zehn Wochen nach der coronabedingten Schließung unserer Betriebe, gibt es endlich – zwar kleine, jedoch positive - Neuigkeiten!
Es ist so weit, am 02. Juni 2020 wird die Cafeteria Level am Campus Riedberg - unter strengen Hygienemaßnahmen und einem der aktuellen Situation angepassten Konzept - als erster Betrieb des Studentenwerks Frankfurt am Main die Tore öffnen.

Sie fragen sich sicherlich, warum nur dieser eine Betrieb? Warum darf ich noch nicht wieder an meinen Arbeitsplatz zurückkehren?  Wie soll ich mich jetzt verhalten? Darf ich auch am 02. Juni meine Arbeit wieder aufnehmen? Muss ich mich jetzt telefonisch melden? Wann geht es für mich weiter und vor allem welcher Betrieb wird als nächster geöffnet?

Ganz zu Beginn möchte ich Sie gerne wissen lassen, dass wir uns sehr viele Gedanken bezüglich der Umsetzung der neuen und zwingend zu beachtenden Vorschriften gemacht haben. Bitte seien Sie versichert, im Focus aller Beteiligten steht Ihre persönliche Arbeitssicherheit stets an oberster Stelle.

Warum also beginnen wir mit der Cafeteria Level? Unser gesetzlicher Auftrag besagt, dass das Studentenwerk Frankfurt am Main u.a. für die Verpflegung der Studierenden steht, dafür ist jedoch eine ausreichende Anwesenheit der Studierenden an den Campi erforderlich. Diese Voraussetzung ist nach Angaben der Goethe-Universität am Campus Riedberg gewährleistet. Die dort ansässigen Universitätslabore erfordern die Präsenz und daher bietet sich das Level als Referenzbetrieb sehr gut an.

Wie dürfen Sie sich den Betriebsablauf vorstellen? Es sollen zwei Speisen, 1x vegetarisch oder vegan und 1x Fleisch oder Fisch, ausschließlich als „to go“ Variante angeboten werden. Sitzplätze gibt es weder im Gastraum noch im Außenbereich, somit haben wir nicht die Verpflichtung, dass sich jeder Gast registrieren muss. Näheres entnehmen Sie bitte demnächst auf unserer Homepage.

Welche Mitarbeiter betrifft die Öffnung und wie ist die Vorgehensweise?

  • Die betroffenen Mitarbeiter/innen wurden bereits telefonisch über die Öffnung der Cafeteria Level und die damit einhergehenden Vorgehensweisen über die Wiederaufnahme ihrer Arbeit informiert.
  • Die betroffenen Mitarbeiter/innen werden noch in dieser Woche - verpflichtend - an einer Hygiene- / und Verfahrensschulung teilnehmen.
  • Am Donnerstag, den 27.05.2020 wird der Betrieb einer kompletten Grundreinigung unterzogen.
  • Abstandsmarkierungen und sonstige vorgeschriebenen Merkmale wurden bereits installiert.
  • Die Einteilung der Arbeitszeitkorridore gewährleistet, dass das Aufeinandertreffen an der Zeiterfassung oder in der Umkleidekabine vermieden wird.
  • Die beschriebene Vorgehensweise wird künftig bei allen nachfolgenden Betriebsöffnungen verfolgt.

Diejenigen, die sich jetzt bereit machen Ihre Arbeit wieder aufzunehmen, bitte ich sich an die vorgegebenen Regeln des Abstands, der Hygiene und aller kommunizierten Vorgaben zu halten. Wir alle tragen eine große Verantwortung und sind jederzeit gefordert unsere Professionalität mit einem beispielhaften, vorbildlichen und verantwortungsvollen Handeln zu dokumentieren.

Sie, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die noch keinen Termin für die Wiederaufnahme Ihrer Arbeit erhalten haben, bitte ich von Herzen - halten Sie durch! Uns allen ist bewusst, dass Sie Ihre Arbeit gerne wieder aufnehmen wollen und sich nach dieser langen Zeit zu Hause Routine und Normalität wünschen. Wir werden die Situation ständig neu bewerten und sobald wir erkennen, dass die Öffnung weiterer Betriebe sinnvoll ist, werden wir Sie in der oben beschriebenen Vorgehensweise kontaktieren.

Eine weitere Neuigkeit ist der Notfonds für Studierende!

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat jetzt entschieden für Studierende, die ihren Job verloren haben und so unverschuldet in Not geraten sind, eine Überbrückungshilfe bereitzustellen.

Betroffen sind alle Studierende, auch die nicht BAföG-förderfähig sind und keine anderen Einkünfte wie zum Beispiel ein Stipendium oder eine Förderung als Erasmus-Studierende erhalten. Wenn ihr Einkommen wegbricht, stehen sie häufig vor finanziellen Problemen.

Das Studentenwerk Frankfurt am Main rechnet damit, dass leicht mehrere 10.000 Anträge von betroffenen Studierenden bei uns eingehen könnten. Diese wollen wir gerne mit der Unterstützung unserer im Alltag bewährten Verwaltungskräften, der ausgewiesenen Fachkräfte in unserem BAföG-Amt sowie einer speziellen leistungsfähigen Software schnell prüfen und bearbeiten wollen. Wenn möglich, sollen auch Mitarbeiter/innen aus drei Hochschulen mitwirken.

Mit diesem abteilungsübergreifenden Team von Mitarbeiter*innen wollen wir gemeinsam dafür Sorge tragen, dass die Anträge der Studierenden schnell bearbeitet und die Nothilfe zügig zur Auszahlung gebracht wird.

Ich bin sicher dass es uns gelingt –  mit dieser Gemeinschaftsaktion - das „Wir-Gefühl“ zu stärken und erneut unsere Professionalität zum Wohle der Studierenden unter Beweis zu stellen.

Ihnen allen sage ich vielen Dank für Ihre stete Hilfe in diesen außergewöhnlichen Zeiten, bleiben Sie bitte auch weiterhin gesund!

Viele Grüße Ihr

Konrad Zündorf


(Stand Dienstag 12.05.2020)

Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter, 

Bund und Länder haben sich nun entschieden, weitere Lockerungen umzusetzen, jedoch ist es bislang weiterhin nicht möglich, unsere Einrichtungen in der gewohnten Weise zu öffnen. 

Es ist zum Einen nicht zu erwarten, dass es eine spürbare Belebung durch Studierende auf unseren Hochschulstandorten geben wird, da das Sommersemester weiter im Wesentlichen digital bleiben soll. So ist gegenwärtig weiterhin auf unseren Hochschulstandorten keine wahrnehmbare Präsenz von Studierenden festzustellen. Dies soll bis mindestens Anfang Juni 2020 so bleiben, danach werden vorwiegend Prüflinge auf den Standorten anwesend sein. Folglich verzeichnen andere Studentenwerke, die mit einer to go-Versorgung begonnen haben, bislang nur geringe Resonanz und Verkäufe an Studierende. Zum Anderen wird verlangt, dass wir die Daten aller Teilnehmer/innen an der Essenversorgung sicherstellen. Dies alles sehen wir unter wirtschaftlichen, organisatorischen und datenschutzrechtlichen Aspekten kritisch.

Dennoch sind wir intensiv beschäftigt, zu prüfen, was wir unter den gegebenen Umständen in unseren Mensen anbieten können und werden dies sicher von Tag zu Tag neu zu bewerten haben. Unser Plan wäre, zunächst an den größeren Standorten jeweils einen Betrieb zu öffnen.

Weiterhin werden wir in Abstimmung mit den Einrichtungen der Hochschulen auf persönliche Sprechzeiten mit unseren Studierenden zunächst in den Bereichen BAföG, AFBG, Beratungszentrum und der Abteilung Wohnen verzichten. Sehr positiv ist, dass die Beschäftigten im BAföG-Amt nunmehr die Kinderbetreuung nutzen können sowie - vorläufig bis zum 29.5. - Homeoffice weiter möglich sein soll.

Sobald eine ansteigende Präsenz von Studierenden erforderlich macht, den Vorschriften entsprechende gastronomische Angebote oder wieder Präsenzberatung zu unterbreiten, werden wir reagieren und Sie an dieser Stelle darüber informieren.

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat in einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag die neuesten Regelungen bekanntgegeben. Einzelheiten der Regelungen finden Sie direkt in der Pressemitteilung->
Alle dort aufgeführten Verordnungen gelten bis zum 5. Juni 2020.

Ich danke allen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich für Ihre Unterstützung in dieser schwierigen Phase und wünsche Ihnen allen, dass Sie gesund und zuversichtlich bleiben!

Mit freundlichen Grüßen

Konrad Zündorf
Geschäftsführer


(Stand Freitag 17.04.2020)

Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter,

das Coronavirus hat in den letzten Wochen unseren Alltag stark verändert, sei es im Privat- oder Berufsleben. Bund und Länder haben sich nun entschieden einige Lockerungen umzusetzen, jedoch ist es weiterhin nicht möglich, unsere Einrichtungen ab Montag, dem 20.4.2020 in der gewohnten Weise zu öffnen. Bedauerlicherweise sind wir gefordert, vorerst unsere gastronomischen Einrichtungen geschlossen zu halten und auch auf persönliche Sprechzeiten mit unseren Studierenden in den Bereichen BAföG, AFBG, Beratungszentrum und der Abteilung Wohnen zu verzichten.

Gegenwärtig ist auf unseren Hochschulstandorten keine wahrnehmbare Präsenz von Studierenden festzustellen. Inwieweit eine ansteigende Präsenz von Studierenden es erforderlich macht, den Vorschriften entsprechende gastronomische Angebote (momentan nur to go möglich) oder wieder Präsenzberatung zu unterbreiten, werden wir beobachten, im Bedarfsfall reagieren und Sie an dieser Stelle darüber informieren.

Ich darf diese Gelegenheit nutzen, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu danken, die in der gegenwärtigen Situation sehr viel Umsicht, aber auch Geduld zeigen, sowohl den Beschäftigten, die zu Hause sein müssen, als auch denen, die Tag für Tag am Arbeitsplatz erscheinen und ihre Arbeit so gut es geht machen. Besonders gilt mein Dank allen im Hause, die tatkräftig helfen, die tagtäglichen neuen organisatorischen Herausforderungen anzunehmen und diese außerordentliche Krise so gut es geht zu bewältigen.

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat in dieser Woche vorgestellt, welche Beschränkungen in Hessen aufgehoben werden und welche weiterhin Bestand haben. Über zusätzliche Details wird die Landesregierung in den kommenden Tagen informieren. Bitte beachten Sie weiterhin folgende Regeln:K

  • Kontaktbeschränkungen
    Vorerst hat Hessen die strengen Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie bis zum 3. Mai verlängert. Weiterhin dürfen Menschen grundsätzlich nur noch alleine oder zu zweit aus dem Haus gehen. Ausnahmen gelten für Familien und häusliche Gemeinschaften. An dieser Stelle möchte ich nochmals an Ihrer aller Vernunft appellieren  - bleiben Sie auch weiterhin zu Hause! Bisher hat es die Polizei bei Zuwiderhandlungen überwiegend bei mahnenden Worten belassen und an die Vernunft der Menschen appelliert. Seit 3. April gilt ein hessenweit einheitlicher Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Corona-Regeln. Wer mit mehr Menschen als erlaubt draußen unterwegs ist, dem drohen 200 Euro Strafe. Events und größere Feste müssen bis Ende August tabu bleiben.
  • Ladenöffnungen
    Bisher geschlossene Läden mit einer Verkaufsfläche bis 800 Quadratmeter dürfen in Hessen wieder öffnen, unabhängig von der Ladengröße auch Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen. Ministerpräsident Volker Bouffier geht davon aus, dass dies im Laufe der kommenden Woche umgesetzt sein wird. Gastronomiebetriebe dürfen weiter nur ausliefern oder Essen zum Abholen bereitstellen, Restaurants oder Cafés müssen aber geschlossen bleiben. Neu ist, dass Eisdielen vom Montag an ebenfalls ausliefern dürfen. In allen Geschäften müssen strenge Schutzkonzepte mit Abstands- und Hygieneregeln gelten.
  • Schulen
    Der Unterricht an Hessens Schulen soll schrittweise beginnen. Ein Konzept dafür soll noch erarbeitet werden, deswegen werden die Schulen nicht am Montag, den 20.04.2020 öffnen. Für Schüler in Abschlussklassen sei aber ein Unterrichtsbeginn am 27. April denkbar. Grundschulen seien am Ende dieser Kette.
  • Kindertagesstätten
    Kitas werden noch eine ganze Zeit geschlossen bleiben müssen. Es sei aber geplant, die Notbetreuung auszubauen.
  • Mundschutz
    Hessen will seinen Bürgern empfehlen, an belebten Orten einen Mundschutz zu tragen. Dies könne etwa im öffentlichen Nahverkehr oder beim Einkaufen der Fall sein, sagte Ministerpräsident Bouffier. Eine Pflicht wolle man nicht einführen.

Mit freundlichen Grüßen

Konrad Zündorf
Geschäftsführer


(Stand Montag 06.04.2020)

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

der Winter ist nun vorbei und die Tage werden wieder länger. Neues Leben erwacht und die Welt wird wieder bunt und warm.

Dennoch ist nichts mehr so, wie in den Jahren zuvor: Corona hält unseren Alltag fest im Griff. Nahezu alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mensen und Cafés sind ohne Beschäftigung und zu Hause. Kurzfristig konnte für sie gemeinsam mit dem Personalrat die Beantragung von Kurzarbeitergeld vereinbart und das bisherige Gehalt sicher gestellt werden.

Für die Beschäftigten in den Verwaltungsbereichen ist der berufliche Alltag ebenfalls stark verändert, Abstandsregeln, Telefonberatung und Videokonferenzen - statt persönlicher Beratung und Besprechungen - sowie Homeoffice sind die aktuellen Stichworte. Wir versuchen, sowohl die neuen als auch die gewohnten Anforderungen zu erfüllen: Studierende weiter beraten, mit BAföG und Darlehen finanziell fördern, für Wohnungssuchende und Mieter*innen in den Wohnheimen tätig sein, die dafür notwendige Administration in den Abteilungen Personal, Kaufmännische Dienste, IT und Öffentlichkeitsarbeit am Laufen zu halten, Bauprojekte weiter voranzutreiben und geschlossene Mensen und Cafés instand zu halten, uns aber auch auf die Zeit nach Corona vorzubereiten.

Unsere große Sorge gilt der Gesundheit unserer Beschäftigen und unserer Studierenden, aber auch die wirtschaftlichen Grundlagen des Studentenwerks Frankfurt am Main in der jetzigen Zeit und darüber hinaus zu sichern, nachdem uns allein aus den geschlossenen Mensen und Cafés Monat für Monat über 1 Mio. EUR Umsätze fehlen werden. Es wird uns in diesen Tagen deutlich, dass auch in einem sehr gut entwickeltem Gemeinwesen wie in Deutschland das Erreichte und Gewohnte schnell unsicher werden kann.

Jahr für Jahr wird es mit dem Start des Sommersemesters auf unseren Hochschulstandorten wieder lebendiger. In diesem Jahr wird dies voraussichtlich erst um viele Wochen später der Fall sein. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Normalität nach Corona, auf den Ansturm insbesondere der Erstsemester in unseren hoffentlich bald zu den regulären Zeiten geöffneten Verpflegungsbetrieben sowie unseren Einrichtungen für Wohnen, BAföG, Finanzierung und Beratung.

Dennoch - genießen Sie die Osterfeiertage im Kreise der Familie oder Freunden, lassen Sie sich von der Sonne verwöhnen und erfreuen Sie sich am Frühling, halten Sie die Abstandsregeln ein und - was sich sonst wie eine Floskel anhört -  bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße
Ihr Konrad Zündorf


(Stand Sonntag 23.03.2020)

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen,
sehr geehrte Mitarbeiter,

im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung in den vergangenen Tagen bereits eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Leider haben diese Maßnahmen bisher nicht den gewünschten Rückgang oder zumindest eine Stagnation der Infizierungen zur Folge.

Bisher hat sich die Hessische Landesregierung noch gegen ein Ausgehverbot  entschieden. Für eine – möglicherweise kurzfristige anderweitige Entscheidung – wollen wir vorbereitet sein.

Die Mitarbeiter/innen in den Verwaltungsbereichen werden auch weiterhin für unsere Studierenden gebraucht - um in dieser Zeit - auch weiterhin für deren Anliegen zur Verfügung zu stehen.

Vorsorglich haben wir daher für jede Kollegin, für jeden Kollegen eine „Arbeitsbestätigung - Passierschein“ vorbereitet, welche zur Vorlage bei einer möglichen Kontrolle – zu oder von Ihrem Arbeitsweg- dient.

Ihre persönliche Bescheinigung liegt am Montag, den 23.03.2020, ab 12:00 Uhr bei Ihrer Abteilungsleitung zur Abholung für Sie bereit. Bitte beachten Sie, dass dieses Dokument ausschließlich für Ihren Weg zur /von der Arbeit gültig ist und keinesfalls für andere Zwecke genutzt werden darf.

Auch weiterhin finden Sie aktuelle Informationen und Entwicklungen auf der Homepage des Studentenwerks Frankfurt am Main bit.ly/2w3iny9

Sie sind verpflichtet, sich hier täglich über mögliche Neuigkeiten zu informieren.

Wegen der besonderen Lage ist es möglich, dass aufgrund vieler Anfragen die telefonische Erreichbarkeit in den Verwaltungseinheiten eingeschränkt ist. Daher bitten wir Sie, statt anzurufen per E-Mail zu kommunizieren!

Ihnen allen Danke ich erneut ganz herzlich für Ihre Unterstützung in dieser schwierigen Zeit, seien Sie weiterhin bedacht, handeln Sie nach den kommunizierten hygienischen Vorgehensweisen und vermeiden Sie – zu Ihrem eigenen Schutz - unnötige soziale Kontakte.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bitte bleiben Sie gesund!

Konrad Zündorf
Geschäftsführer


(Stand Mittwoch 18.03.2020)

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen,
sehr geehrte Mitarbeiter,

es sind bewegte Zeiten - was gestern beschlossen wurde, ist bereits heute nicht mehr aktuell. Wir sind gefordert, anhand der aktuellen Informationen tagesaktuell zu entscheiden.

Dass diese Vorgehensweisen bei Ihnen zu Verunsicherungen führen, ist uns sehr bewusst! Wir versichern Ihnen, dass in jeder Handlung und in jeder Entscheidung das Wohl und der Schutz unserer Mitarbeiter/innen an erster Stelle stehen. Wir bitten dabei um Ihr Vertrauen und Ihre aktive Mitarbeit.

Am Abend des 17. März 2020 wurde uns die 4. Verordnung – im Umgang mit dem Covid-19-Virus („Corona-Virus“) - der hessischen Landesregierung übersandt. Die geforderten logistischen Maßnahmen für Gaststätten und Mensen können in der Form von uns nicht erfüllt werden.

Uns blieb daher keine andere Entscheidungsmöglichkeit, mit sofortiger Wirkung alle Verpflegungseinrichtungen des Studentenwerks Frankfurt am Main - bis auf Weiteres - zu schließen. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme zum Schutz der Gäste sowie aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Wir verstehen natürlich, dass in dieser aktuellen Situation viele Fragen aufkommen, Fragen auf die auch wir abschließend noch keine Antworten geben können!

Bitte seien Sie jedoch versichert, dass wir mit Hochdruck an den für Mitarbeiter/innen   wichtigen Antworten arbeiten und uns hierzu baldmöglichst wieder an Sie wenden werden.

Vertrauen Sie bitte auf unsere verantwortungsvollen Überlegungen und Vorgehensweisen und bewahren Sie in jedem Fall Ruhe.

Die Mitarbeiter/innen in den Verpflegungsbetrieben werden daher bis auf Weiteres nicht mehr an ihre Arbeitsplätze gehen können.

Diese Regelung betrifft jedoch nicht die Mitarbeiter/innen der Verwaltung der Verpflegungsbetriebe und auch nicht der sonstigen Verwaltungseinheiten (Förderungsabteilung, Wohnheimabteilung, Beratungszentrum, Personalstelle, kaufmännische Dienste, IT und Marketing sowie Geschäftsführung).

Über aktuelle Informationen und Entwicklungen informieren wir Sie auch weiterhin auf der Homepage des Studentenwerks Frankfurt am Mainbit.ly/2w3iny9

Sie sind verpflichtet, sich hier täglich über mögliche Neuigkeiten zu informieren.

Wegen der besonderen Lage kann es sein, dass aufgrund vieler Anfragen die telefonische Erreichbarkeit in den Verwaltungseinheiten eingeschränkt ist. Daher bitten wir Sie, statt anzurufen per E-Mail zu kommunizieren!

Ihnen allen Danke ich ganz herzlich für Ihre Unterstützung in dieser schwierigen Zeit, seien Sie bedacht, handeln Sie nach den kommunizierten hygienischen Vorgehensweisen und vermeiden Sie – zu Ihrem eigenen Schutz - unnötige soziale Kontakte.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bitte bleiben Sie gesund!

Konrad Zündorf
Geschäftsführer


(Stand Freitag 13.03.2020)

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen,
sehr geehrte Mitarbeiter,

in diesen bewegten Zeiten wollen wir Sie heute über die laufenden Maßnahmen und mögliche Vorgehensweisen – im Studentenwerk Frankfurt am Main - in Bezug auf das Corona-Virus informieren.

Seitens der Geschäftsführung wurde im Team (Herr Zündorf, Herr Tiebel, Herr Hübner, Herr Pfeifer, Herr Szalata und Frau Toemmler) ein Pandemieplan erstellt, der die Vorgehensweisen für die sich ständig ändernden Situationen regelt.

Dieses Team beobachtet täglich den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie und schätzt die Notwendigkeit von präventiven Maßnahmen sorgfältig ab.

Wir stehen im regelmäßigen Kontakt mit den Aufsichts- und Gesundheitsbehörden. Zur Bewältigung der Gesamtsituation benötigen wir jedoch dringend auch Ihre aller Mithilfe! 

Sie haben Ihren Urlaub in einem Corona-Krisengebiet verbracht?

Zum Schutze Ihrer Kollegen und Kolleginnen sind Sie - in einem solchen Fall - gefordert, vor der Wiederaufnahme Ihrer Arbeit sich telefonisch mit Ihrem Bereichsleiter in Verbindung zu setzen, um die weiteren Vorgehensmaßnahmen zu besprechen.

Wenn Sie selbst oder Familienangehörige Corona-Positiv getestet wurden oder Sie vorsorglich von Ihrem Arzt oder Ihrem Arbeitgeber wegen eines konkreten Ansteckungsverdachts in häusliche Quarantäne gestellt wurden, sind Sie gesetzlich verpflichtet, diese Quarantäne einzuhalten. Selbstverständlich erfolgt die häusliche Quarantäne unter Fortzahlung Ihrer Bezüge.

Im Sinne einer Eindämmung der Pandemie ist es nötig, dass die Infektionsketten möglichst früh unterbrochen werden. Daher liegt es auch im Handeln jeder Einzelperson, ob sie die Hygienevorgaben beachten und auferlegte Kontaktsperren beachtet werden. Bitte helfen Sie mit und beachten diese so wichtigen Vorgaben!
Wir alle verstehen sehr gut, dass es nicht einfach ist die Ruhe zu bewahren, jedoch bitten wir Sie genau darum. Die Entwicklung bezüglich des Corona-Virus ist dynamisch. Falls Maßnahmen in unseren Einrichtungen oder in der Geschäftsstelle notwendig sind, werden wir Sie zeitnah informieren.

Wir bitten Sie auch – auf freiwilliger Basis - Ihre persönlichen Kontaktdaten (E-Mail Adresse und Telefonnummer) bei Ihrer Bereichsleitung / Teamleitung zu hinterlegen. So ermöglichen Sie uns – falls notwendig - auch die persönliche Kontaktaufnahme. Wir versichern Ihnen, dass die Nutzung dieser Daten ausschließlich für die aktuelle Situation verwendet wird.

Bitte seien Sie versichert, dass  wir Sie immer über die neuesten Entwicklungen auf unserer Homepage bit.ly/2w3iny9 auf dem Laufenden halten werden.
Die Bereichsleitungen / Teamleitungen bitten wir höflichst, dieses Schreiben auch den Kolleginnen und Kollegen ohne direkten PC-Zugang zur Verfügung zu stellen, sowie die persönlichen Kontaktdaten noch heute, spätestens jedoch bis Montag an die Personalstelle weiterzugeben.

Wir danken Ihnen allen für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen

Konrad Zündorf
Geschäftsführer